Der Zürcher Zivilschutz ist gefragt

06.03.2018 - Medienmitteilung

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Im Jahr 2017 war der Zivilschutz erneut stark gefragt: In Einsätzen zugunsten der Gemeinschaft leisteten Zivilschützerinnen und Zivilschützer gegen 10’000 Diensttage. Das Ausbildungszentrum Andelfingen nahm die Trainingsinfrastruktur für das neue Lage-und Führungsinformationssystem in Betrieb.

Im Jahr 2017 leisteten die 10’200 Angehörigen des Zivilschutzes im Kanton Zürich 36'500 Diensttage im Rahmen von Wiederholungskursen. Darin enthalten sind 5550 Diensttage, welche dem Werterhalt von Schutzbauten und Material dienten. 9820 Diensttage zusätzliche Diensttage erfolgten im Rahmen von Einsätzen zugunsten der Gemeinschaft in den Bereichen temporäre Infrastrukturbauten, Betreuung und Verpflegung. Auf die Unterstützung der Partnerorganisationen bei Einsätzen der Katastrophen- und Nothilfe entfielen weitere 236 Diensttage.

Neben diesen Einsätzen absolvierten im Ausbildungszentrum Andelfingen 1200 Angehörige des Zivilschutzes Aus- und Weiterbildungen zu Stabsassistenten, Betreuern, Pionieren, Köchen, Anlage- und Materialwarten (Grundausbildung) sowie zu Spezialisten und Kadern.

Der Zivilschutz im Einsatz an sportlichen Grossereignissen

Neben der Unterstützung des Leichtathletik Meetings «Weltklasse Zürich» leistete der Zivilschutz einen zentralen Beitrag zur Durchführung des «Gigathlon Switzerland». Der Zürcher Zivilschutz begleitete erstmals einen Anlass dieser Grössenordnung, der während vier Tagen einen 24-Stundenbetrieb erforderte und sich geografisch über das halbe Kantonsgebiet erstreckte. Die Tätigkeiten umfassten Verpflegung, Transport, Streckensicherung, Auf- und Abbau der Infrastruktur sowie die Unterstützung der Infozentrale.

Neue Schulungsinfrastruktur im Ausbildungszentrum Andelfingen

Das Ausbildungszentrum Andelfingen war mit 29’515 Teilnehmertagen wiederum sehr gut ausgelastet. Die moderne Infrastruktur wurde von der Feuerwehr (40 Prozent), dem Zivilschutz (28 Prozent), der Polizei (12 Prozent), dem Militär (2 Prozent) sowie Dritten (18 Prozent) genutzt. Die Küche gab 30’218 Hauptmahlzeiten aus, in den Unterkünften zählte man 3150 Übernachtungen. Ein neuer Führungs- und IT-Schulungsraum ergänzt die bestehende Ausbildungsinfrastruktur. Dieser ermöglicht das effiziente Training am Lage-und Führungsinformationssystem LAFIS sowie die vertiefte Ausbildung der Rechnungsführer. Die energetischen Sanierungen im technischen Bereich wurden auch im vergangenen Jahr fortgesetzt.

(Medienmitteilung des Amts für Militär und Zivilschutz)

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