Zivilschutz hilft bei der Bewältigung der Corona-Krise - Update vom 27. März 2020

27.03.2020 - Mitteilung

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Seit Sonntag, 23. Februar 2020 unterstützt der Zivilschutz im Kanton Zürich die zivilen Behörden sowie die Spitäler bei der Bewältigung von Arbeiten im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus.

20 Zivilschutzangehörige unterstützen täglich den Betrieb der 24h-Hotline der Kantonalen Führungsorganisation des Kantons Zürich. Sie sind nebst Spezialisten des Gesundheitswesens und Angehörigen der Kantonspolizei Ansprechpartner für Bürger, welche Fragen haben im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus. Auch Anfragen von Gemeinden und Veranstaltern werden durch die Zivilschutzangehörigen beantwortet oder weitergeleitet. Dabei sind die Zivilschutzorganisationen Stadt Zürich (SRZ), Winterthur, Limmattal, Albis, RONN (Rümlang-Oberglatt-Niederglatt-Niederhasli), Hardwald (Kloten und Umgebung), Zimmerberg (Bezirk Horgen) und Winterthur Land (Teile Bezirk Winterthur) sowie die kantonale Zivilschutzorganisation im Einsatz. Die Unterstützung des Zivilschutzes wird von der Kantonspolizei sehr geschätzt und die Zusammenarbeit wird von beiden Seiten gelobt. Es konnten bislang rund 7200 Anrufe beantwortet werden.

Täglich werden 5 Zivilschutzangehörige zur Unterstützung der Gesundheitsdirektion im «Krisenstab CORONA» eingesetzt. Im Universitätsspital, im Rettungsdienst und in der Kantonsapotheke sind täglich ca. 90 Zivilschutzangehörige im Einsatz. Dabei unterstützt der Zivilschutz im Universitätsspital bei administrativen und logistischen (Lagerdienst, Warentransporte, Telefondienst etc.) sowie betreuenden Aufgaben, beim Rettungsdienst werden Personentransporte durchgeführt, und in der Kantonsapotheke unterstützt der Zivilschutz bei Materialbereitstellungen sowie bei der Produktion von Desinfektionsmitteln. 4 Zivilschutzangehörige unterstützen zudem seit dem 25. März 2020 die Finanzdirektion bei der Bewältigung von Anfragen im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

In den verschiedenen Regionen des Kantons sind derzeit 37 Zivilschutzorganisationen mit rund 850 Zivilschutzangehörigen im Einsatz zur Unterstützung der Spitex-Organisationen sowie der Alters- und Pflegeheime. Im Weiteren unterstützen die Zivilschutzorganisationen der entsprechenden Gemeinden und Städte die Spitäler Limmattal, Seespitäler Horgen und Kilchberg, Wetzikon, Bülach, Affoltern am Albis, Zollikerberg, Männedorf und das Kantonsspital Winterthur. Dabei geht es hauptsächlich um logistische Aufgaben sowie um Unterstützung bei der Vortriage von Patientinnen und Patienten

Um die Lage laufend zu analysieren und die Einsätze zu koordinieren, betreibt die Abteilung Zivilschutz des Amtes für Militär und Zivilschutz im Ausbildungszentrum Andelfingen eine Einsatzkoordinationsstelle (Bild).
 

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