Zahlen & Fakten

Geschäftsbericht 2017:

Das Amt für Militär und Zivilschutz begleitet die Dienstpflichtigen vom Anfang der Militär- oder Zivilschutzlaufbahn bis zur Abrüstung und Entlassung. So informierte die Militärverwaltung an den Orientierungstagen gegen 6000 Stellungspflichtige über die Möglichkeiten der Dienstleistungen und entliess im Gegenzug fast 3000 Angehörige der Armee feierlich aus der Militärdienstpflicht. In Zusammenarbeit mit der Kantonalen Offiziersgesellschaft wurden die neu brevetierten Leutnants an einem besonderen Anlass begrüsst. Der Zivilschutz bildete in einer zweiwöchigen Grundausbildung fast 1400 Stabsassistenten, Unterstützer (Pioniere), Betreuer, Material- und Anlagewarte aus und führte Weiterbildungskurse für die Kader und Spezialisten der 40 Zivilschutzorganisationen (ZSO) durch. Das Ausbildungszentrum Andelfingen war weiterhin sehr gut belegt und ist ein modernes Ausbildungszentrum für den Bevölkerungsschutz: Zivilschutz, Feuerwehr und Polizei teilen sich die Ausbildungsanlagen zu rund je einem Drittel. Im Rahmen von Einsätzen zugunsten der Gemeinschaft und bei Katastrophen- und Notlagen wurden fast 10 000 Einsatztage geleistet. Gefragt waren hier vor allem die Bereiche Betreuung und Pflege. Die Dienstleistungen der Retablierungsstelle Logistikbasis der Armee) im kantonalen Zeughaus wurden von über 7500 Armeeangehörigen in Anspruch genommen. Ein wichtiger Auftrag war wiederum die Instandstellung und Revision von Sturmgewehren (Stgw 90). Dank den Infanterie-Durchdienerschulen und der Militärakademie an der ETH Zürich waren der Waffenplatz Zürich-Reppischtal und seine Schiess- und Ausbildungsplätze erneut gut ausgelastet. Auf hohem Stand bleiben die Einnahmen der Wehrpflichtersatzverwaltung, die über 48 000 Ersatzpflichtige veranlagte, was sich auch für den Kanton Zürich positiv auswirkt, da ihm 20% der Einnahmen als Bezugsprovision zufallen.